Kristina Hering
Geboren am 24. Februar 1940 in Leipzig, gestorben am 26. September 2025 ebendort.
Nach der mittleren Reife Ausbildung zur Stenotypistin, Abitur an der Abendschule 1961, gefolgt von 5 Jahren Romanistikstudium an der Universität Leipzig. Danach Filmredakteurin beim Fernsehen der DDR und Lektorin für portugiesische und brasilianische Literatur. Ab 1969 als freischaffende Übersetzerin für Spanisch, Portugiesisch und Französisch tätig. Sonderstudium am Leipziger Literaturinstitut 1981/82.
Zahlreiche Studienreisen nach Portugal und Kuba, Leiterin des Zirkels schreibender Kubaner in den 1980er Jahren.
Nach 1989 arbeitete Kristina Hering neben ihrer übersetzerischen Tätigkeit als Reisebegleiterin und in der Leipziger Touristinformation. Von 2001 bis 2006 lebte sie in Südfrankreich und verfasste zahlreiche Kurzgeschichten, die in Anthologien verschiedener regionaler Verlage veröffentlicht wurden.
Werke als Übersetzerin (Auswahl):
- Alfonso Sastre «Der Tod des Torrero», aus dem Spanischen. 1968
- Vladimir Pozner «Ich möchte leben und sterben», aus dem Französischen. 1971
- Jorge Amado «Werkstatt der Wunder», aus dem Brasilianischen. 1972
- Ernesto Che Guevara «Episoden aus dem Revolutionskrieg», aus dem Spanischen. 1978
- Teresa Salema «Sich erinnern. André Maria S.», aus dem Portugiesischen. 1990
- Jorge Amado «Das Verschwinden der heiligen Barbara», aus dem Brasilianischen. 1991



