Aktuelles/Stipendien

Preise und Stipendien siehe auch unter: Literaturport.de

Hier geht´s zu Autorenwelt.de von Sandra Uschtrin
Hans-Gratzer-Stipendium18.11.2019

Autorinnen/Autoren sind eingeladen, neue Schreibvorhaben für das Theater zu entwickeln. Bewerbungsschluss: 30. November 2019
Das Schauspielhaus Wien hat sich in den letzten Jahren in der Förderung innovativer Nachwuchsautorinnen/-autoren beträchtliches Renommee erworben und fühlt sich dieser Aufgabe auch weiterhin in besonderer Weise verpflichtet. Deshalb wird jährlich das in Zusammenarbeit mit der literar mechana ausgelobte Hans-Gratzer-Stipendium vergeben.

 

Einsendeschluss: 30. November 2019

 

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Struwwelpippi kommt zur Springprozession04.11.2019

Struwwelpippi kommt zur Springprozession Ausschreibung einer Kinder- und Jugendbuch-Autorenresidenz in Echternach (Luxemburg) 25. Mai bis 21. Juni 2020

 

Die Struwwelpippi Autorenresidenz wird 2020 zum 19. Mal in Zusammenarbeit mit dem Kulturministerium Luxemburg vom Centre national de littérature und von der Stadt Echternach ausgeschrieben.

Echternach, eine 5.000-Einwohnerstadt im Herzen der kleinen Luxemburger Schweiz, ist eine der ältesten Christianisierungs- und Kulturstätten Europas. Der irische Wandermönch Willibrord (+739) gründete hier 698 eine Abtei, die im 10. und 11. Jahrhundert ein bedeutendes Scriptorium hervorbrachte. Echternach liegt an der Via Epternacensis zwischen den Universitätsstädten Metz, Trier, Aachen, Lüttich und Luxemburg.

Gesucht wird ein deutschsprachiger Kinder- und Jugendbuchautor / eine deutschsprachige Kinder- und Jugendbuchautorin, der/die bereit ist, für die Dauer von einem Monat (25. Mai bis 21. Juni 2020) in Echternach zu leben und zu arbeiten und dabei ein sprachliches Umfeld, das durch ein Neben-, Mit- und Gegeneinander von Lëtzebuergesch, Deutsch und Französisch gekennzeichnet ist, zu erkunden.

 

Bewerbungen bis 31. Dezember 2019

 

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Baldreit-Stipendium29.10.2019

Seit 1988 vergibt die Stadt Baden-Baden mit Unterstützung der Sparkasse Baden-Baden Gaggenau alljährlich für die Dauer von 12 Monaten ein Künstlerstipendium an Bewerberinnen und Bewerber aus den drei Sparten Komposition, Bildende Kunst oder Literatur.

Beim Baldreit-Stipendium handelt es sich um ein Aufenthalts-Stipendium, das an zwei Bewerberinnen/Bewerber für jeweils 6 Monate (April bis September und Oktober bis März) vergeben wird.

 

Bewerbungen bis 6. Dezember 2019

 

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14. Harder Literaturpreis29.10.2019

Themenvorgabe: Am Wasser.

Die Vorarlberger Gemeinde Hard liegt »am Wasser«, genauer gesagt: am Bodensee. Dieses Gewässer war lange Zeit sehr bedeutend für die Harder Industrie und Wirtschaft, heute hat es vor allem einen wichtigen Stellenwert im Tourismus.

 

- Die Zusendung in einem separaten Kuvert beizufügen ist:

- Name, Postanschrift, Telefon-Nummer, e-Mail-Adresse

- eine Kurzvita (max. 10 Zeilen)

- wenn vorhanden: eine Liste bisheriger literarischer Veröffentlichungen

(Als solche werden Bücher gewertet, die nicht im Eigenverlag erschienen sind, sowie Beiträge in Anthologien und literarischen Zeitschriften.)

Einsendung der Manuskripte bitte in 6-facher Ausfertigung bis zum 2. Dezember 2019 (Poststempel)

an:

Marktgemeindeamt Hard

Kennwort »14. Harder Literaturwettbewerb«

Marktstraße 18

6971 Hard (Österreich)

Heinrich-Heine-Stipendium28.10.2019

Ausschreibung des Heinrich-Heine-Stipendiums in Lüneburg für die Jahre 2021/2022

Das Land Niedersachsen vergibt zusammen mit der Hansestadt Lüneburg das Heinrich-Heine-Stipendium als Auszeichnung für bisher veröffentlichte Arbeiten und zur Förderung des weiteren schriftstellerischen Schaffens. Pro Jahr werden drei dreimonatige Stipendien vergeben.
Die Aufenthaltsstipendien werden nun für die Jahre 2021 und 2022 ausgeschrieben.

 

Bwerbungen bis 31. Januar 2020

 

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Zum Tod von Horst Drescher06.10.2019

Lange war Horst Drescher schon leidend. Am 22. September ist er im Alter von 90 Jahren im Seniorenheim am Sonnenpark in Probstheida gestorben. Die letzte große Ehrung, die ihm widerfuhr, liegt weit zurück. 1996 wählte ihn die Sächsische Akademie der Künste in ihre Reihen und ernannte ihn zum Sekretär der Klasse Literatur und Sprachpflege. Kurz zuvor erschien im Reclam Verlag mit " Der Regenbogenpapiermacher" sein letztes Buch, eine Auswahl faszinierender Miniaturen, geprägt von funkelnden Formulierungen. Es blieb die einzige Publikation des Schriftstellers aus Nachwendezeiten, das Zeugnis eines Überlebenskünstlers, der sich schon ewig im " Zugrundegehen" übte.
Horst Drescher war Gründungsmitglied unseres Fördervereins Kulturwerk deutscher Schriftsteller in Sachsen e.V. Im Januar hatte ich ihn zum 90. Geburtstag im Seniorenheim besucht. Ich hatte Blumen mitgebracht. Horst sagte: „Die Blumen kann ich mir nur ansehen. Lieber hätte ich eine Flasche Wein." Nachdem ich die Krankenschwester um Erlaubnis gebeten hatte, kaufte ich ihm eine Flasche Rotwein und brachte sie ihm auf sein Zimmer. Wir stießen an und unterhielten uns über frühere Kollegen: Erich Loest, Werner Heiduczek und seinen Lektor Hubert Witt.

Steffen Birnbaum

Lutz-Stipendium20.09.2019

Die Stadt Pfaffenhofen an der Ilm vergibt in Erinnerung an den Schriftsteller Joseph Maria Lutz jährlich ein Aufenthaltsstipendium im Bereich Literatur. Wohnort der Stipendiatin oder des Stipendiaten ist der Flaschlturm, ein kleines Barockgebäude in der Altstadt.
Das Stipendium ist dazu bestimmt, Schriftstellerinnen/Schriftstellern während ihres Aufenthalts die Möglichkeit zu geben, literarische Arbeiten zu beginnen, zu realisieren oder fertig zu stellen. Antragsberechtigt sind alle Autorinnen und Autoren, die ihrem bisherigen Schaffen eine literarische Befähigung erkennen lassen.

 

Bewerbungen bis 29. November 2019

 

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Zum Tod von Werner Heiduczek24.08.2019

Werner Heiduczek, 2016. Foto: Gaby Waldek

„Alles ästhetische Bemühen ist für den Wind, wo die Substanz fehlt. Denn wo nichts gesagt wird, fehlt letztendlich auch die Sprache." Diese Aussage von Werner Heiduczek prägte sein ganzes Schaffen. Sein gesamtes Werk hat Substanz. Er schrieb Literatur, die bleiben, die man in 80 oder 150 Jahren noch lesen wird.

Der Verleger Michael Faber sagte im Interview im Deutschlandfunk: „Ich glaube, dass er sich sehr zeitig von einer literarischen Form distanzieren wollte, einer Selbstverliebtheit in formale, ästhetische Spiele, und dass ihn, den ja auch das Leben sehr gebeutelt hatte, nach der existenziellen Frage des Menschen, nach dem, was uns auszeichnet und was uns aber auch an Hässlichkeiten im Leben widerfährt, dass er sich darin spiegeln wollte und dass sein ganzes literarisches Schaffen auch unentwegt eine Retrospektive, Verinnerlichung unserer Sünden und Verfehlungen war."

Mit seinem ersten Roman ‚Abschied von den Engeln', 1968, fand er eine große Leserschaft. Im Kurzroman ‚Mark Aurel oder ein Semester Zärtlichkeit', 1971, charakterisiert er einen Studenten, der es wagt, ein bisschen weniger brav zu sein, der beginnt, gegen das bestehende System der DDR zu revoltieren. Zu seinem Märchen ‚Das verschenkte Weinen', 1977, kann man am besten den Schriftsteller selbst zitieren: „Ich wünsche mir, dass die Menschen erkennen, dass das Weinen im Leben ebenso wichtig ist, wie das Lachen. Denn ohne Trauer erkennen wir nicht, was Glück bedeutet." Der große Durchbruch gelingt ihm mit dem Roman ‚Tod am Meer', 1977. Obwohl nur eine 1. Auflage in der DDR erscheinen kann, kennt jeder diesen Roman. Das Buch muss von Hand zu Hand weitergereicht worden sein, denn es hatte wesentlich mehr Leser, als Exemplare gedruckt worden sind.

Der Schriftsteller Clemens Meyer sagte über Werner Heiduczek: „Als Schriftsteller ist er mir schon als Kind begegnet, denn wir wuchsen auf mit den Kinderbüchern wie ‚Jana und der kleine Stern oder der Geschichte vom ‚verschenkten Weinen'. Später entdeckte ich dann den großartigen Roman ‚Tod am Meer' und von da an war mir klar: Hier haben wir einen ganz großen, relevanten Gegenwartsschriftsteller." 2005 zieht Werner Heiduczek in seiner Autobiografie ‚Die Schatten meiner Toten' Bilanz: „Als die Weimarer Republik starb, war ich ein Kind. Als das Tausendjährige Reich zugrundeging, war ich ein Jüngling. Als der DDR-Sozialismus zusammenbrach, war ich ein Mann. Wenn das Gegenwärtige sterben wird, werde ich nicht mehr sein."

Regine Möbius, ver.di Bundesbeauftragte für Kunst und Kultur und Wegbegleiterin des Schriftstellers sagt: "Werner Heiduczek war mir Freund und Kritiker, Ratgeber und Lehrer. Seine Sprachmächtigkeit, Phantasie und Lebenserfahrung schenkte uns allen ein Werk, das im deutschsprachigen Raum zu den außergewöhnlichen Leseerlebnissen gehört. Seine Romane, dramatischen Texte, Essays, Erzählungen und Kunstmärchen verweisen auf einen philosophischen Fabulierer, der für mich von beeindruckender Lebendigkeit bleiben wird, dessen Werk ich auch weiterhin mit Neugier und großer Leselust begegnen werde."

Mit der Gründung des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) in den neuen Bundesländern wurde Werner Heiduczek Mitglied des Verbandes. 1995 war er Gründungsmitglied des Kulturwerkes deutscher Schriftsteller in Sachsen e.V., der Verein, auf dessen Grundlage später u.a. 10 Jahre lang das Literaturfestival „Leipziger Literarischer Herbst" organisiert werden konnte.

Wir verlieren mit Werner Heiduczek einen ganz großen deutschen Schriftsteller, ein überaus wichtiges Mitglied unseres Verbandes und einen guten Freund.

 

Steffen Birnbaum

Rattenfänger-Literaturpreis14.08.2019

Rattenfänger-Literaturpreis

Zum achtzehnten Mal schreibt die Stadt Hameln den mit 5.000 Euro dotierten Rattenfänger-Literaturpreis aus, der im Jahr 2020 verliehen wird. Ausgezeichnet werden Märchen- oder Sagenbücher, phantastische Erzählungen, moderne Kunstmärchen oder Erzählungen aus dem Mittelalter für Kinder und Jugendliche.

Der Rattenfänger-Literaturpreis wurde 1984 zum ersten Mal ausgeschrieben. Anlass war das Jubiläum »700 Jahre Rattenfänger von Hameln«. Für Hameln, »die Stadt, die aus der Phantasie lebt« (Zitat Pavel Kohout) war der stärkste Antrieb für die Stiftung die aus der Erfahrung mit der Rattenfängersage gewonnene Erkenntnis, dass diese Literaturgattung Menschen aufs Tiefste zu bewegen vermag und dass sie deshalb Aufmerksamkeit und Förderung verdient.

Der mittlerweile etablierte und hochangesehene Rattenfänger-Literaturpreis kann an Autoren, Bearbeiter, Übersetzer und Illustratoren vergeben werden. Sollte ein Bilderbuch ausgezeichnet werden, wird der Preis je zur Hälfte an den Text-Autor und den Illustrator vergeben. Eine Teilung ist auch möglich, wenn die Jury zwei Werke für auszeichnungswürdig erachtet.

Weitere Bücher, die von der Jury hervorgehoben, aber nicht mit dem Preis bedacht werden, finden Aufnahme in einer Auswahlliste und werden damit ideell ausgezeichnet. In den Vorjahren erhielten jeweils 10 bzw. 12 Bücher diese ideelle Auszeichnung.

 

Teilnahmeberechtigt:

sind Bücher, die nach dem 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2019 mit ISBN veröffentlicht und der Stadt Hameln

 

Einsendungen bis 15. Januar 2020

 

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Stiftung Literatur02.04.2019

Wir sind Ansprechpartner und Förderer politischer Literatur und ihrer Autorinnen und Autoren. Ebenso gilt unser Einsatz der Unterstützung bedürftiger Schriftstellerinnen und Schriftsteller.

Wir sind politisch unabhängig und überparteilich. Durch unsere Förderung werden keine Gesinnungsnoten verteilt, sondern vielmehr geht es uns um einen lebendigen politischen Diskurs. Diesen durch gute politische Literatur zu beleben, ist ein erwünschter Effekt unserer Arbeit. Beabsichtigt ist aber besonders auch die Förderung sprachlich und stilistisch guter Bücher, die sich von der Dutzendware der unzähligen fortlaufend geschriebenen und veröffentlichten Bücher abheben.

Hier zur Website der Stiftung Literatur

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